Neuraltherapie

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Die Neuraltherapie ist eine Heilmethode, die sich zur Behandlung der Schmerzen bei einer Gallenkolik eignet.

Um die Kolikschmerzen mithilfe der Neuraltherapie zu lindern, braucht man zum Kolikzeitpunkt einen Arzt, der mit dieser Methode vertraut ist.

Prinzip der Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie wird an bestimmte Stellen des Körpers ein lokales Betäubungsmittel direkt unter der Haut eingespritzt. Dazu werden beispielsweise Lidocain oder Procain verwendet.

Meistens wird direkt im Bereich des Schmerzes gespritzt.

Die Wirkung setzt oft verblüffend schnell ein, sodass Schmerzen innerhalb von Sekunden verschwinden können. Daher spricht man auch vom Sekundenphänomen.

Weil die Wirkung sehr effektiv ist, wird diese Form der Schmerzlinderung auch von der Schulmedizin eingesetzt.

Die Segmenttherapie der Neuraltherapie setzt die Spritzen nicht direkt am Ort der Beschwerden, sondern in Reflexzonen, die mit den erkrankten Bereichen assoziiert sind. Das Prinzip ist etwas ähnlich wie bei der Akupunktur.

Wegen der Wirkung auf übergeordnete Regelkreise spricht man bei dieser Form der Neuraltherapie auch von einer Regulations- oder Umstimmungstherapie.

Häufig wird die richtige Reflexzone durch Versuch und Irrtum herausgefunden. Wenn die Injektion an einer Stelle zu einer Verbesserung führt, hat man die richtige Stelle gefunden.

Diese Variante der Neuraltherapie wird von der Schulmedizin nicht angewendet.

Wichtige Hinweise!

Bevor man die Neuraltherapie einsetzt, sollte man ärztlich abklären lassen, ob man gegen die verwendeten Mittel allergisch reagiert.

Bei Herzerkrankungen sollte die Neuraltherapie nicht eingesetzt werden.

Direkt nach der Neuraltherapie-Behandlung sollte man nicht Auto fahren, und keine gefährlichen Maschinen bedienen, weil die Behandlung manchmal zu einer eingeschränkten Fahrtüchtigkeit führen kann.



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