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Steine in den Gallenblase sind eine recht verbreitete Erkrankung. Bei einem Großteil der Betroffenen verursachen diese Gallensteine keinerlei Probleme. Daher müssen sie dann auch nicht behandelt werden. Man spricht auch von stummen Gallensteinen. Sie werden oft bei einer Routine-Untersuchung entdeckt.

Doch etwa ein Viertel der Gallenstein-Besitzer leidet unter Gesundheitsproblemen durch die Steine. Die Gallensteine können sich durch Verdauungsbeschwerden, drückende Oberbauchschmerzen und die überaus schmerzhaften Gallenkoliken bemerkbar machen.

Wenn die Gallensteine solche Probleme verursachen, ist es sinnvoll, sie zu behandeln, denn unbehandelt werden die Beschwerden meistens immer stärker.

Zunächst kann man verschiedene Methoden der Naturheilkunde einsetzen, um den Gallenfluss zu verbessern und die Funktion der Gallenblase zu stärken. Mit etwas Glück verschwinden die Beschwerden oder werden zumindest deutlich besser. Dann kann man die erfolgreiche Naturheilmethode weiterführen.

Auch die Schulmedizin bietet einige Möglichkeiten, die Gallensteine zu entfernen, z.B. die Stoßwellenzertrümmerung, eine endoskopische Entfernung aus den Gallengängen und eine medikamentöse Auflösung der Steine. Doch all diese Methoden haben ein sehr hohes Rückfallrisiko, das heißt, neue Steine wachsen nach.

Wenn sanfte Heilmethoden keinen Erfolg bringen, kann man sich die Gallenblase operativ entfernen lassen. Heutzutage wird meistens eine minimalinvasive laparoskopische Operations-Technik gewählt. Die meisten Betroffenen können anschließend beschwerdefrei leben. Für den modernen Lebensstil mit regelmäßiger Nahrungsversorgung wird eine Gallenblase nämlich kaum gebraucht.

Doch bei manchen Menschen funktioniert die Umstellung auf ein Leben ohne Gallenblase nicht richtig. Sie haben weiterhin Beschwerden mit der Verdauung und Schmerzen im Oberbauch. In diesem Fall spricht man vom Postcholezystekomiesyndrom. Diese Erkrankung kann man mit verschiedenen Heilmethoden erfolgreich in den Griff bekommen.

Wie und warum Gallensteine entstehen, und wie man sie behandeln kann, erfahren Sie in diesem Buch.




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